Dienstag, 16. Januar 2007

Scrubs - 6.05 My Friend With Money

Hallo Freunde der Fernsehunterhaltung! Ich bringe euch am heutigen Dienstagabend die Rezensionen der neuesten "Scrubs" Folge.

J.D. versucht mit der Fernbeziehung zu seiner Freundin Kim umzugehen. Carla bringt ihr neugeborenes Baby endlich nach Hause. Elliot beginnt sich langsam an ihre Vorteile als Privatärztin zu gewöhnen und Dr. Cox will nicht das Krankenhaus verlassen, um nach Hause zu der hochschwangeren Jordan zu kommen.

All diese Handlungsstränge werden in der aktuellen Folge vorangetrieben, was dazu führt, dass der humoristische Teil etwas in den Hintergrund tritt. Turk muss während der ganzen Folge damit lernen umzugehen, dass Carla an Depressionen leidet und ihr dabei helfen sich dies einzugestehen. Elliot gibt ihren neugewonnen Reichtum für Luxusartikel aus, was zu Verachtung von J.D. führt.
Dr. Cox findet mit der Hilfe des Hausmeisters ein geheimes Patientenzimmer, das beide als Zufluchtsort ausnutzen.
Zum Ende hin, sehen alle Charakter ihre Probleme ein und geloben Besserung.
J.D. gibt zu auf Elliot eifersüchtig zu sein, Carla nimmt endlich Hilfe mit dem Baby an und Cox sieht ein, dass seine Frau ihn braucht.

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Wie ihr vielleicht an meiner Beschreibung erkennt hat mich diese Episode nicht gerade umgehauen. Vom komödiantischen Teil her, hab ich selten eine so unausgegorene Folge gesehen. Irgendwie kam ich nicht dazu einmal anständig zu lachen, was bei "Scrubs" kein Problem sein sollte.

Ich denke mal, dass einfach die jeweiligen Geschichten vorangebracht werden mussten. Hier hat mich sehr die schauspielerische Leistung von Donald Faison (Turk) begeistert. Er hat seine ernste Situation mit Carlas Depression perfekt rübergebracht, aber auch gezeigt, dass sein Humor darunter nicht leidet. Klasse Balance zwischen Comedy und Drama.
Die Szene mit der Videokassette für die kleine Isabella war genial.

Mit der nächsten Folge, die ein Musical sein soll erwarte ich dennoch um einiges mehr.
Daher diese Woche nur

3 von 5





P.S. Ich bitte euch heute Abend die Folge von "Grey's Anatomy" auf ProSieben zu sehen.
Ich habe selten so ein emotionales und stimmiges Stück Fernsehenunterhaltung gesehen.
Einfach nur fantastisch!!!!!!!

Mittwoch, 10. Januar 2007

Scrubs - 6.04 My House

So vom gestrigen Besuch in Newport geselle ich mich ein wenig zu der Belegschaft des Sacred Heart Hospitals.

Es ist endlich Zeit für die erste Rezension einer "Scrubs"-Episode.
Besprochen wird die Folge vom letzten Donnerstag gennant My House.

J.D. versucht seine neue Freundin Kim davon abzuhalten für 4 Monate nach Washington zu ziehen. Hierzu verhält er sich als wahrer Gentleman und macht ihr jede erdenkliche Freude.
Turk hingegen muss mit dem Problem kämpfen, dass Carla nach der Geburt noch immer nicht das Krankenhaus verlassen will, was ihm aufgrund der hohen Kosten schlaflose Nächte bereitet.
Elliot beginnt ihren ersten Tag in der Privatpraxis und erfährt, dass nicht alle mit ihrem neuen Karriereschritt einverstanden sind. Dr. Cox langweilt sich währenddessen immer mehr über die alltäglichen Fälle im Krankenhaus.

Nebenbei müssen eine Frau mit Herzleiden und ein Orange angelaufener Mann behandelt werden.

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Um ehrlich zu sein, weiß noch nicht recht, was ich von der neuen Staffel von "Scrubs" halten soll.
Die Geschichten um Elliot und vor allem J.D. kamen doch sehr überstürzt dem Zuschauer zum Vorschein. Vor allem die Schwangerschaft von Kim ist doch etwas zu viel des Guten.
Doch muss ich sagen, dass diese Episode doch vor allem mit den komödiantischen Einlagen glänzen konnte. Die Art und Weise wie der Hausmeister mit den Visitenkarten sich für jeden Job angeboten hat, war schon echt klasse. Aber sein Wandgemälde in Elliots neuem Büro war dann der absolute Brüller.

Ebenso war Dr. Cox in dieser Episode wieder in Topform. Sein Parodie auf Dr. House inklusive Gehstock hat mich echt sehr zum Lachen gebracht. John C. McGinley sollte endlich mal seine wohlverdiente Golden Globe Nominierung einsacken.
Die Geschichte um Kims Abreise war auch recht gut inszeniert, hat man aber irgendwie schon irgendwo mal gesehen.
Das Ende der Folge hat dann doch noch ein neues Problem mit Carlas nachgeburtlichen Depressionen eingeführt, dass uns die nächsten Wochen beschäftigen wird.

Alles in allem vergebe ich 3 von 5

Dienstag, 9. Januar 2007

The O.C. - 4.09 My Two Dads

Mit ein wenig Verspätung und leider nicht mit den Rezensionen zu 4.07 und 4.08 komme ich zurück in die Welt von Orange County.

Anfang des Jahres wurde leider verkündet, dass "The O.C." auf dem US-Sender Fox abgesetzt wird nach der letzten Folge am 22. Februar.
Meiner Meinung nach konnten alle aktuellen folgen das Niveau der dritten Staffel um Längen übertreffen und den Glanz der ersten Staffel zurückbringen.
Es ist eine Schande, dass nur den Quoten nach entschieden wird und nicht nach der Qualität der Episoden.

Es bleibt daher nur die Hoffnung, dass die letzten Folgen überzeugen und wir Zuschauer ein Serienfinale kriegen, dass als das beste in die Geschichte eingehen wird.

Vielleicht bestätigt sich jedoch noch das Gerücht, dass der Sender CW sehr an "The O.C." interessiert ist und mit einer Übernahme liebäugelt.

Genug zu Gerüchten über meine Lieblingsserie und nun zur aktuellen Folge.
In "My Two Dads" müssen Summer und Seth mit ihrer noch frischen Verlobung vom Silvesterabend lernen umzugehen. Beide wollen eigentlich nichts überstürzen und die Verlobung auflösen, da ein Schwangerschaftstest von Summer sich als negativ erwiesen hat.
Doch keiner von beiden möchte die Schuld für diese Auflösung auf sich nehmen. So geben sowohl Seth als auch Summer sich gegenseitig einen Vorgeschmack auf das "zukünftige" Eheleben.

Wie schon in der letzten Episode eingeführt, ist Ryans Vater Frank in Newport um seinen Sohn wiederzusehen. Bei Sandy klingeln da natürlich die Alarmglocken, was dazu führt, dass er Ryan versucht von Frank abzuschirmen. Doch Ryan verzichtet auch aus eigener Entscheidung heraus auf ein Treffen mit seinem Vater.

Frank verletzt diese Nachricht sehr, so dass er sich ein Krebsleiden andichtet, um doch noch an Ryan ranzukommen. Alles verläuft nach Plan bis auf einem Familiendinner bei den Cohens Sandy herausfindet, dass Frank gelogen hat. Es kommt zu einer Rangelei, die dazu führt, dass Frank Newport verlassen muss.

Währenddessen lernt Kaitlin in der Schule den Streber Will kennen, der ihr bei einem Referat hilft.

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Diese Folge bestätigt den wahnsinnigen Aufwärtstrend, den "The O.C." mit der vierten Staffel erreicht hat. Die Geschichte um Ryans Vater und Summer und Sehts Verlobung ist sehr interessant. Vor allem Seth, Taylor und Julie bringen den Zuschauer immer wieder mit ihrem Sprüchen zum Schmunzeln. Die Serie ist sich vor nichts zu Schade und verteilt hier und dort oft verbale Seitenhiebe zu anderen Konkurrenzserien. Man merkt den Schauspielern an, dass sie ohne den Stress um die Quoten noch einmal richtig ihr Können zeigen. Das ganze Ensemble sprüht vor Spielfreude und Witz.

Vor allem Autumn Reeser (Taylor) ist zu loben, die der Serie neues Leben eingehaucht hat und einfach nur fantastisch ist.

Für die zukünftigen 7 Folgen bleiben noch einige Handlungsstränge offen, zu denen sich nun auch Julie und Frank gesellt haben, die am Ende der Folge einen leidenschaftlichen Kuss geteilt haben.

Daher blicke ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf die letzten Episoden von "The O.C.".


Hier kann man nur 5 von 5




geben.

Donnerstag, 4. Januar 2007

Babel

So liebe Leute. Gestern war ich endlich im Kino und konnte mir das neue Werk "Babel" vom talentierten Regisseur Alejandro González Inarittu anschauen.
"Babel" ist der Nachfolger zu "21 Gram" und "Amores Perros". Beides Filme die mich stark berührt haben und hoch in meiner Gunst stehen.
Daher war es natürlich klar, dass ich mit hohen Erwartungen den Filmsaal betrat.

Die Handlung des Films ist wie in den vorangegangenen Werken Inarritus in mehrere Episoden unterteilt und erzählt Geschichten von Menschen, die über mehrere Kontinente zerstreut sind.
Richard (Brad Pitt) und Susan (Cate Blanchett) sind ein amerikanisches Ehepaar mit Beziehungsproblemen, die nach Marokko in den Urlaub gefahren sind, um sich wieder näher zu kommen und Ereignisse aus der Vergangenheit verarbeiten zu können. Chieko ist ein taubstummes Mädchen und hat vor kurzer Zeit ihre Mutter verloren. Sie sucht verzweifelt nach männlicher Zuneigung in dem lauten und wirren Treiben Tokios .


Mit einem Schuss aus einem Gewehr werden diese beiden Geschichten und noch zwei weitere kleine Erzählstränge zu einem großen Gleichnis zusammengeführt.
Zwei marokkanische Hirtenjungen schießen aus Spaß auf einen Reisebus in der Wüste. In diesem Bus sitzt das amerikanische Ehepaar, was dazu führt, dass Susan angeschossen wird. Ohne eine nahegelegene Krankenstation muss Richard in einem marokkanischen Dorf in der Wüste um das Leben seiner Frau kämpfen. Währenddessen fährt die Haushälterin des Ehepaares mit deren Kindern nach Mexiko zu der Hochzeit ihres Sohnes.

Im Laufe der Zeit spinnt Inarritu kleine, aber sehr feine Verbindungen zwischen den verschiedenen Geschichten und bringt so das Problem zum Vorschein, das allen Protagonisten anhaftet. Es fehlt den Menschen an der Fähigkeit zur Kommunikation.
Ob Richard, der mit Händen und Füssen sich mit der einheimischen Bevölkerung verständigt oder Chieko, die durch ihre Behinderung auf Zeichensprache angewiesen ist. Überall treten Missverständnisse auf, die es unmöglich machen das auszudrücken oder zu erreichen, was gewünscht wird.

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Die Schauspielerriege um Pitt und Blanchett spielt fantastisch ihre Rollen und bringt dem Zuschauer sowohl die Gefühle als auch Gedanken der Charaktere überzeugend näher.
Herauszuheben ist für mich Rinko Kikuchi, die mit dem Porträt der Chieko eine Figur geschaffen hat, die mich in ihren Bann gezogen und eine wahnsinnige emotionale Nähe aufgebaut hat.
Leider hat einer meiner Lieblingsschauspieler, Gael Garcia Bernal, nur eine Nebenrolle gespielt. Bei solch einem Talent ist es schade, dass er nicht in noch mehr Szenen zu sehen war.

Inarritu hat mit seiner Regie brilliante Arbeit geleistet. Lange haben mich solche Bilder nicht mehr so sehr begeistert und staunen lassen. Der Film ist wirklich eine emotionale und bildgewaltige Achterbahnfahrt durch das Leben seiner Protagonisten.

Bei allem Lob ist jedoch anzumerken, dass einige Geschichten im Vergleich zu "Amores Perros" oder "21 Gram" mir nicht so sehr an die Nieren gegangen sind und mich nachdenklich gemacht haben. Es fehlte bei aller Bildpracht vor allem bei der Geschichte um das amerikanische Ehepaar und ihrer Haushälterin an Möglichkeiten bei denen der Zuschauer Nähe aufbauen konnte.

Trotzdem bleibt "Babel" ein guter Film der eine Botschaft an den Zuschauer heranträgt, die im heutigen Zeitalter von Internet und weiteren technischen Fortschritten an immer größer werdender Bedeutung gewinnt. Zurecht wurde der Film auch für 7 Golden Globes nominiert.

Von mir daher





Mittwoch, 3. Januar 2007

Goodbye 2006, 2007 Here We Come

Wie versprochen begrüsse ich euch im neuen Jahr, frisch zurück aus dem Urlaub.
Aus eben diesem Urlaub werde ich später einige Bilde online stellen, damit ihr sehen könnt, was ich ausßerhalb der Landesgrenzen getrieben hab.

Kurz zusammengefasst war der Urlaub mit den Feiertagen echt klasse. Es war mir endlich mal wieder möglich die gesamte Familie zu sehen, meine Heimatstadt Osijek im Winter zu genießen und einfach mal abzuschalten.

Leider ist es mir währenddessen nicht gelungen die Reviews zu "The O.C." oder "Casino Royale" zu schreiben. Doch dies werde ich bald nachholen. Heute oder morgen abend werde ich mir auch "Babel" zu Gemüte führen und euch meine Meinung hier kundtun.

Ich hab in den letzten Tagen endlich Zeit gehabt meine "Grey's Anatomy" - Season 2 Box ausgiebig zu testen und muss sagen, dass mir die Serie doch sehr ans Herz gewachsen ist. So viele Episoden haben einfach geniale Geschichten zu bieten und haben mich sage und schreibe 22 Folgen in 2 Tagen gucken lassen. Respekt. Natürlich heißt das aber nicht, dass ich meine wöchentlichen Rezensionen einstellen werde. Ein Update folgt in kürze....

Nun ein ganz persönlicher Gruß an mein neues Patenkind Ana, die am 5.12.2006 das Licht der Welt erblickte